Bezirksliga SV Althengstett

FussballTrainingslager am Gardasee

Von Hans-Christian Schunke 09.03.2017 – 18:05 Uhr
Die Mannschaften aus Althengstett und Deckenpfronn können  im direkten Aufeinandertreffen locker aufspielen. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Mannschaften aus Althengstett und Deckenpfronn können im direkten Aufeinandertreffen locker aufspielen. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder-Bote

Wer wird Meister und wer steigt ab? Die kommenden drei Monate werden die Antworten bringen. Nach der rund dreimonatigen Winterpause geht die Punktehatz in der Fußball-Bezirksliga Böblingen/ Calw jetzt in die entscheidende Phase.

Im Niemandsland der Tabelle sind der SV Althengstett und der SV Deckenpfronn angesiedelt, die beide mit 22 Punkten ein recht stressfreies Dasein fristen und sich am Sonntag in Althengstett gegenüber stehen.

SV Althengstett – SV Deckenpfronn. Nach oben ist der Zug für die beiden Mannschaften abgefahren, nach unten sollte nichts mehr anbrennen – beste Vorzeichen also für ein flottes Spielchen, wenn da nicht die personelle Lage der Gäste wäre. „Schwierig, mir stehen gerade einmal 14 Feldspieler zur Verfügung“, hat SVD- Coach Michael Steger derzeit ein paar dicke Sorgenfalten im Gesicht. Peter Steimle ist verletzt. Max Riebe hat die Kickschuhe an den Nagel gehängt – Arthrose. Max Hafner und Selim Altinsoy müssen wegen diverser Blessuren passen. Wird unter diesen Umständen Michael Steger selbst wieder eingreifen? Doch der winkt ab: „Das Sprunggelenk.“ Damit sind die Deckenpfronner gezwungen, etwas kleinere Brötchen backen. „In unserer Lage kann es nur darum gehen, die nötigen Punkte zu holen, um nicht noch unten rein zu rutschen.“ Dafür wurde auch etwas getan und zwar in Form eines viertägigen Trainingslagers am Gardasee. Fazit des Trainers. „Das war super.“

Währenddessen haben sich der SV Althengstett und Trainer Damir Babic auf ein weiteres Jahr Zusammenarbeit geeinigt. Klare Begründung von Vorstandsmitglied Dieter Frick: „Weil alles passt.“ Was die Vorbereitungsphase angeht, da hat nicht alles gepasst, was die Aussage von Dieter Frick unterstreicht: „Wie das im Winter eben so ist. Die Platzverhältnisse sind in diesem Zeitraum nicht optimal.“ Und er fügt an: „Wichtiger ist, dass wir gut aus den Startlöchern kommen. Wir haben ein Heimspiel, und die Begegnungen vor dem eigenen Publikum wollen wir so gut wie es geht, erfolgreich gestalten. Das wäre optimal. Nur, ganz so einfach wie beim ungefährdeten 3:0 im Hinspiel wird es sicherlich nicht mehr werden. Deckenpfronn hat sich seitdem stark verbessert.“ Was das Ziel für den weiteren Rundenverlauf angeht: „Nach hinten nichts anbrennen lassen und noch ein oder zwei Plätze in der Tabelle gut machen.

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